Diagnose von SM > Fallstudien

Entdecken Sie Fallstudien zu den Patiententypen, die sich in Ihrer Praxis vorstellen könnten

Die untenstehenden Profile sind Beispiele die Ihnen helfen können, Patienten mit einer SM in Ihrer Praxis zu erkennen. Es handelt sich hierbei um fiktive Patientenprofile, die auf der Grundlage veröffentlichter Literatur erstellt wurden und keine tatsächlichen Patienten darstellen.

Wählen Sie jeweils einen der folgenden Fälle aus, um mehr zu erfahren

SM-AHN wurde bei der zweiten Auswertung bestätigt.

Anamnese und Vorstellung des Patienten:
  • Erste Anzeichen und Symptome sowie die Pathologie bestätigten Victors Diagnose einer chronischen myelomonozytären Leukämie (CMML). Zu diesem Zeitpunkt wurden mittels NGS im Knochenmark TET2--, SRSF2--, RUNX1- und KIT-D816V-Mutationen nachgewiesen.
  • Nach Beginn der Erstlinienbehandlung mit einem Hypomethylierungswirkstoff kehrte Viktor aufgrund folgender Symptome zur Nachuntersuchung zurück: unveränderte Splenomegalie, kürzlich aufgetretene Knochenschmerzen, zunehmende Müdigkeit, unerklärlicher Gewichtsverlust und vermehrte Episoden von Diarrhö.
Vollständige Laborergebnisse:
  • Großes Blutbild, chemisches Profil und Leberfunktionstests: im Normalbereich
  • Follow-up-Serumtryptase: anhaltend erhöht bei 130 ng/ml
  • KIT-D816V im peripheren Blut mit hochsensitivem Assay: positiv
  • Überweisung an Hämatologen/Onkologen zur Durchführung einer Knochenmarkbiopsie Der pathologische Befund ergab etwa 35 % spindelförmige Mastzellen im Knochenmark.

Aufgrund der Mastzellcluster im Knochenmark und einer positiven KIT-D816V-Mutation wurde Viktors Diagnose zu einer Systemischen Mastozytose mit Assoziierter Hämatologischer Neoplasie (SM-AHN) geändert, wobei CMML die AHN-Komponente darstellt.

ISM mit Hautläsionen

Anamnese und Vorstellung der Patientin:
  • Anfänglich wurde bei ihr eine Kutane Mastozytose (CM) diagnostiziert, nachdem sie sich mit makulopapulösen Läsionen am Oberkörper und an den Oberschenkeln bei einem Dermatologen vorgestellt hatte.
  • Katrin wurden ein Jahr lang topische Steroide verschrieben, die jedoch nur eine begrenzte Linderung bewirkten.
  • Sie wurde aufgrund neuer Symptome an einen Allergologen überwiesen: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Diarrhö, Konzentrationsschwierigkeiten und Arbeitsunfähigkeit. Sie berichtete über eine erhöhte Häufigkeit von „Schüben“ und die mangelnde Wirksamkeit von rezeptfreien symptomatischen Medikamenten wie H1- und H2-Blockern.
Vollständige Laborergebnisse:
  • Großes Blutbild und chemisches Profil: im Normbereich
  • Serumtryptase: persistierend erhöht bei 110 ng/ml
  • KIT-D816V im Knochenmark mit hochsensitivem Assay: positiver Mutationsstatus erneut bestätigt
  • Die immunhistochemische (IHC) Färbung für CD25 und CD117 bei der Knochenmarkbiopsie ergab spindelförmige CD25-Mastzellen mit mehr als 15 Zellen pro Cluster und einer Infiltration der Zelldichte durch Mastzellen von mehr als 35 %.

Aufgrund der anhaltend erhöhten Serumtryptase, einer Infiltration von mehr als 30 % Mastzellen im Knochenmark und einer positiven KIT-D816V-Mutation wurde die Diagnose von Katrin in Indolente Systemische Mastozytose (ISM) geändert.

ISM mit rezidivierenden anaphylaktischen Episoden

Anamnese und Vorstellung des Patienten:
  • Vorstellung in der Notaufnahme nach anaphylaktischem Schock mit Hypotonie infolge eines Bienenstichs
  • Anamnese einer chronischen Urtikaria, behandelt mit hochdosierten Antihistaminika
  • Berichtete über erhöhte Häufigkeit unerklärlicher Anaphylaxie (drei Episoden im Vormonat)
  • Kürzlich einsetzende Diarrhö, die täglich auftritt
  • Blutuntersuchung ergab ein erhöhtes Risiko für zukünftige anaphylaktische Episoden mit erhöhtem IgE und basaler Serumtryptase (106 ng/ml)
  • Überweisung an Allergologen wegen Verdachts auf Beteiligung der Mastzelllen
Vollständige Laborergebnisse:

Vom Allergologen:

  • Großes Blutbild und chemisches Profil: im Normbereich
  • Serumtryptase: anhaltenderhöht bei 110 ng/ml
  • Diagnose Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) und Überweisung an einen Hämatologen

Vom Hämatologen:

  • Die immunhistochemische Färbung für CD25 und CD117 bei der Knochenmarkbiopsie ergab spindelförmige CD25-Mastzellen mit mehr als 15 Zellen pro Cluster und einer Infiltration der Zelldichte durch Mastzellen von mehr als 35 %.
  • KIT-D816V im peripheren Blut mit hochsensitivem Assay: positiv

Mit einer positiven KIT-D816V-Mutation, einem Anteil von > 35 % an Mastzellen, aberranter Expression von CD25 und irregulären, spindelförmigen Mastzellen wurde bei Maria die Diagnose ISM gestellt.

ISM mit häufiger Diarrhö und Übelkeit

Anamnese und Vorstellung des Patienten:
  • Vorstellung mit Diarrhö, Bauchschmerzen, Übelkeit und Gewichtsverlust; anfänglich als entzündliche Darmerkrankung diagnostiziert und mit Kortikosteroiden behandelt
  • Erneute Vorstellung beim Gastroenterologen, berichtet über verstärkte Diarrhö und Übelkeit, die ihn daran hinderten, das Haus zu verlassen
  • Zur weiteren Untersuchung wurde eine Koloskopie durchgeführt, die eine noduläre Veränderung der Schleimhaut ergab; die Biopsie zeigte eine dichte spindelförmige Infiltration der Lamina propria durch Mastzellen, was auf eine Mastozytose hindeutet.
  • Die gleichzeitige Blutuntersuchung zeigte erhöhte Serumtryptas
    (79,5 ng/ml).
  • Überweisung an Hämatologen wegen Verdachts auf Beteiligung der Mastzellen
Vollständige Laborergebnisse:

Vom Gastroenterologen:

  • Großes Blutbild und chemisches Profil: im Normbereich
  • Serumtryptase: erhöht bei 79,5 ng/ml
  • Überweisung an Hämatologen zur Durchführung einer Knochenmarkbiopsie

Vom Hämatologen:

  • Die immunhistochemische Färbung für CD25 und CD117 bei der Knochenmarkbiopsie ergab spindelförmige CD25-Mastzellen mit mehr als 20 Zellen pro Cluster und einer Infiltration der Zelldichte durch Mastzellen von mehr als 40 %.
  • KIT-D816V im peripheren Blut mit hochsensitivem Assay: positiv

Mit einer positiven KIT-D816V-Mutation, einem Anteil von > 40 % an Mastzellen, aberranter Expression von CD25 und irregulären, spindelförmigen Mastzellen wurde bei Peter die Diagnose ISM gestellt.

WAS KOMMT NACH DER DIAGNOSE?

Ein fortlaufendes Monitoring ist unerlässlich, um die Symptomlast oder das Fortschreiten der Krankheit bei Patienten zu verfolgen.

Monitoring >

Möchten Sie mehr über Systemische Mastozytose erfahren?

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Ressourcen-Seite.

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